Kein Aberglaube: Die Welt steht wirklich vor dem Untergang!

Es war klar, dass es irgendwann passiert. Nun wissen wir endlich, wieso die Welt untergeht. Die Gefahr lauert in jedem Supermarkt. Es ist klein, aus Öl und wird von den Menschen verschwendet, als wäre es für die Umwelt nicht schädlich, sondern sogar essentiell.  Wir haben es bisher kaum beachtet, dies war ein Fehler, ein grosser Fehler! Etwa ein zu grosser Fehler? Hatten wir die Augen in den letzten Jahren zu sehr verschlossen?

Diese Fragen sind berechtigt, wenn man bedenkt, dass für den 21.12.12 der Weltuntergang bestellt wurde und sich genau jetzt dieser kleine, freche Gegenstand in den Vordergrund drängt. Noch ist es nicht ausgeartet, die Menschen bekämpfen sich erst im Internet. Doch wie lange geht es, bis erste Demonstrationen organisiert werden? Wann kommt es zu ersten Streiks und Tumulten? Steht uns die grösste Schlacht der Menschheitsgeschichte bevor?

Ich sehe schwarz für die Welt. Noch beschäftigt das Thema nur die Schweiz, doch es scheint unaufhaltsam zu sein, dass schon in wenigen Tagen – nein was sag ich, Stunden (!) – die ganze Welt nur noch ein Thema vor Augen haben wird. Nicht nur in der Schweiz wird es zu Tumulten und Anschlägen kommen, nein, die ganze Welt wird bald schon brennen.

Und wieso das alles? Weil so ein gemeiner, böser, hinterhältiger Politiker es wagt, uns die unersetzlichen, überlebenswichtigen Plastiksäckli weg zu nehmen! Einfach so macht der sich an unserem Stolz, an unserem Heiligtum zu schaffen! Wieviele Stunden haben Menschen auf der ganzen Welt wohl schon damit verbracht, vor einem Plastiksäckli zu beten?!? Wie soll es nur weiter gehen, ohne diese kleinen, von Gott erschaffenen Lieblinge? Beim Verfassen dieser Zeilen kann ich die Tränen nicht mehr aufhalten, muss immer wieder unterbrechen. Es tut so unendlich weh, bald ohne diese Säckli leben zu müssen.

Dieser Verlust kann die Menschheit nicht schlucken. Das ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen wird. Die Maya`s hatten recht. Alles mögliche hätte ich erwartet, aber dass unser geliebtes Plastiksäckli angegriffen wird, nein soweit hätte ich nie gewagt auch nur annähernd zu denken! Ich bin schockiert, fühle mich leer und niedergeschlagen!

Fazit: Wie verwöhnt sind wir hier in der Schweiz eigentlich, dass uns ein Plastiksäckliverbot bereits so dermassen aus der Fassung bringen kann? Meine Güte, es ist doch nur eine Frage der Organisation und des daran gewöhnen! Immer nach Innovationen schreien, aber bei Veränderungen beinahe einen Herzinfarkt erleiden, gibt es eine grössere Ironie? Ich glaube fest daran, dass sich jeder in diesem Land daran gewöhnen kann, auch ohne Plastiksäckli ein glückliches Leben zu führen!  Und sonst muss man halt ans Auswandern denken, an einen Ort, an dem es sie noch gibt, die Plastiksäckli…

PS: Das hier hilft manchmal:

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